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UNSERE KULTURPARTNER

Beispielbild

Rund 30 Kultureinrichtungen aus der Berliner und Brandenburger Kunst-, Musik- und Theaterszene sind dem GasthörerCard Programm durch ihre Kooperation verbunden. Sie stärken den Kunstschwerpunkt des Programms und tragen maßgeblich zu seinen vielfältigen Synergieeffekten bei. Und in jedem Semester kommt ein neuer Kulturpartner dazu.

MUSEEN

Das Bröhan-Museum ist ein international ausgerichtetes Spezial-und Epochenmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus. Namensgeber des Museums ist der Berliner Kunstsammler und Unternehmer Karl H. Bröhan, der seine Privatsammlung anlässlich seines 60. Geburtstages dem Land Berlin schenkte.
Die Sammlung des Bröhan-Museums umfasst Angewandte und Bildende Kunst vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. Ein umfangreicher Bestand von Bildern der Berliner Secession rundet die Sammlung ab. In Sonderausstellungen werden neben Themen des Jugendstils, des Art Deco und der Berliner Secession auch Fragen von Kunst und Gestaltung bis in die Gegenwart gezeigt.

Bröhan Museum

Die Künstlergruppe »Brücke« wurde am 7. Juni 1905 in Dresden von den vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl gegründet und ist die älteste unter den deutschen Künstlergruppen mit entscheidendem Einfluss auf die Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts.
Das Brücke-Museum, dessen Sammlung ausschließlich den Werken der Künstlergruppe Brücke vorbehalten ist, dokumentiert mit seinem konzentrierten Bestand in einzigartiger Weise den Aufbruch zur Moderne. Es besitzt etwa 400 Gemälde und Plastiken sowie einige Tausend Zeichnungen, Aquarelle und Originalgrafiken aus allen Schaffensperioden der Brücke-Künstler. Ergänzt wird die Sammlung durch Holzskulpturen, zahlreiche Dokumente und kunsthandwerkliche Arbeiten. Anliegen des Museums ist die Erforschung und die Präsentation der Kunst der Brücke und ihrer Zeit.
In zahlreichen Sonderausstellungen wird Leben und Werk der einzelnen Gruppenmitglieder aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt. Ebenso beleuchten Ausstellungen über andere expressionistische und avantgardistische Künstler des frühen 20. Jahrhunderts das zeithistorische und künstlerische Umfeld der Brücke-Künstler.

Brücke Museum

Georg Kolbe (1877 - 1947) war der erfolgreichste deutsche Bildhauer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er schuf u. a. die Skulptur »Der Morgen« (1925), die durch ihre Aufstellung in Mies van der Rohes Barcelona-Pavillon zu einer der emblematischen Figuren der Moderne wurde. Das Museum im Berliner Stadtteil Westend befindet sich in den beiden Wohn- und Atelierbauten, die der Künstler in den Jahren 1928/29 errichten ließ und heute zu den herausragenden Beispielen moderner Architektur der 1920er-Jahre zählen. Es widmet sich der Erforschung, Bewahrung, Aufarbeitung und Vermittlung von Kolbes künstlerischem Nachlass. Daneben beherbergt es eine bedeutende Sammlung von Skulpturen der Klassischen Moderne, u. a. von Renée Sintenis, Wilhelm Lehmbruck und Gerhard Marcks, sowie mehrere Künstlernachlässe. Mit Ausstellungen zu Georg Kolbe und seiner Zeit sowie zur zeitgenössischen Kunst entsteht ein lebendiger Dialog, der sich historischen Fragen von heute aus annimmt. Die lichten Atelierräume mit den deckenhohen Fenstern stellen die idealen Proportionen für die Begegnung mit historischer und zeitgenössischer Bildhauerei.

Georg Kolbe Museum

Das Kunsthaus Dahlem widmet sich der Kunst der deutschen Nachkriegsmoderne zwischen 1945 und 1961. Das in direkter Nachbarschaft zum Brücke-Museum gelegene Ausstellungshaus wurde 2015 im ehemaligen Staatsatelier von Arno Breker eröffnet, das 1939-1942 erbaut wurde.
Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Skulptur, zudem werden im regelmäßigen Wechsel Malerei, Grafik und Fotografie gezeigt. Im Fokus stehen die Kunst der Nachkriegsmoderne in Ost- und Westdeutschland, aber auch Werke von Künstler*innen, die zur NS-Zeit Restriktionen ausgesetzt waren. Das Kunsthaus Dahlem ist zudem Sitz der Bernhard-Heiliger-Stiftung. Skulpturen dieses Künstlers, der von 1949-1995 hier lebte und arbeitete, sind im Garten ausgestellt.

Kunsthaus Dahlem

Potsdam hat mit dem Museum Barberini 2017 ein neues Kunstmuseum erhalten. Die Ausstellungsthemen reichen von den Alten Meistern bis zur zeitgenössischen Kunst mit dem Schwerpunkt Impressionismus. Ausgehend von den Werken der Sammlung des Stifters und Mäzens Hasso Plattner präsentiert das Museum drei Ausstellungen im Jahr mit Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen.

Museum Barberini

Die Staatlichen Museen zu Berlin bilden mit ihren historisch gewachsenen Häusern ein Universalmuseum zur Bewahrung, Erforschung und Vermittlung von Kunst- und Kulturschätzen der gesamten Menschheitsgeschichte. Ihre Sammlungen umfassen Bereiche der europäischen und außereuropäischen Kunst, Archäologie und Ethnologie. Hervorgegangen aus der Gründung des Königlichen Museums durch Friedrich Wilhelm III. von Preußen gehören die Staatlichen Museen zu Berlin zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Staatliche Museen zu Berlin

KUNSTSZENE

Die Berlinische Galerie ist eines der jüngsten Museen der Hauptstadt und sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute. Herausragende Sammlungsbereiche sind Dada Berlin, die Neue Sachlichkeit und Osteuropäische Avantgarde. Die Kunst des geteilten Berlin und der wiedervereinten Metropole bilden weitere Schwerpunkte.
Die Ausstellung der Sammlung präsentiert sich als facettenreicher und zudem barrierefreier Rundgang. Er reicht von der großbürgerlich geprägten Malerei der Kaiserzeit Ende des 19. Jahrhunderts über Werke des Expressionismus bis hin zur Architektur der Nachkriegsmoderne sowie der Heftigen Malerei der 70er-Jahre. Bildende Kunst – Malerei, Grafik, Skulptur, Multimedia – Fotografie, Architektur und Künstler*innen-Archive formen einen Fundus, aus dem durch interdisziplinäre Verschränkungen spannungsvolle Dialoge entstehen.
Tastmodelle, taktile Leitsysteme und eine Audio-App ermöglichen blinden und seheingeschränkten Besucher*innen ein Kunsterlebnis mit allen Sinnen.

Berlinische Galerie

Fotografie in ihrer ganzen Vielfalt entdecken – C/O Berlin ist eine gemeinnützige Stiftung, die ein kulturelles Programm internationalen Ranges präsentiert. Das Ausstellungshaus für Fotografie und visuelle Medien zeigt Werke renommierter Künstler*innen wie Annie Leibowitz, Martin Parr, Nan Goldin, Anton Corbijn, Peter Lindbergh, Sebastião Salgado oder Stephen Shore und fördert mit seinem jährlichen C/O Berlin Talent Award junge Fotograf*innen und Künstlerkritiker*innen. Das Education-Programm erweitert das Angebot um einen wichtigen Teil der visuellen Bildung. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können in mehrtägigen Workshops unter professionellen Bedingungen ihre eigene Kreativität entdecken sowie die Welt von Fotografie, Film und Design kennenlernen.

C/O Berlin

Seit 1946 nimmt das Haus am Waldsee einen festen Platz als öffentliche Institution für internationale zeitgenössische Kunst in Berlin ein. Es bietet heute vor allem jenen Künstler*innen eine Plattform, die hier leben und arbeiten und weltweit ausstellen. Dabei reicht die thematische Bandbreite von den Bildenden Künsten über Design und Architektur bis hin zu Positionen, die mit Komposition und Klang arbeiten.
In fünf Ausstellungen jährlich werden Einzelpositionen oder Themenausstellungen gezeigt oder klassische Werke der Nachkriegsmoderne, von Künstlern, die in den 1950er und 1960er Jahren schon einmal im Haus ausgestellt haben. Das Haus am Waldsee verfügt über ein großes Freigelände am See, das seit 2005 intensiv als Skulpturenpark genutzt wird. Im Haus am Waldsee können sich die Besucher in ruhiger Atmosphäre und auf höchstem Niveau sinnlich, praktisch und intellektuell von den zeitgenössischen Künsten inspirieren lassen.

Haus am Waldsee

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Das museum FLUXUS+, ein Museum für moderne Kunst, ist mit seiner Ausrichtung auf die Fluxus-Bewegung und der umfangreichen Privatsammlung von Werken Wolf Vostells und Arbeiten zeitgenössischer Künstler einzigartig in Berlin, Potsdam und Umgebung. Das vielfältige Wechselausstellungsprogramm, regelmäßige Musikveranstaltungen und Kunstvermittlungsangebote leisten einen positiven Beitrag zur kulturellen Entwicklung der Region und bieten dem Besucher viel Vergnügen und spannende Einblicke in die so viel diskutierte Kunstform Fluxus.

museum FLUXUS+

Das PalaisPopulaire ist ein zeitgemäßes und innovatives Forum, das seinen Besucher*innen eine spannende Mischung aus Kunst, Kultur und Sport bietet. Es repräsentiert die grundlegenden Ziele, die die Deutsche Bank mit ihrem kulturellen Engagement seit Jahrzehnten verfolgt: Zugang für alle zu schaffen, Talente zu erkennen und zu fördern – um einen positiven gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Das Haus bietet ein breit gefächertes Programm, das die unterschiedlichsten Aspekte der Gegenwartskultur zusammenbringt. Dazu gehört Kunst ebenso wie Literatur, Musik, Sport, Performance oder Tanz. Das PalaisPopulaire ist weit mehr als ein Museum oder eine Kunsthalle – es ist ein global vernetztes Forum für alle, die Kultur interdisziplinär, neu, quer denken. Es verbindet Tradition und Zukunft, schafft Offenheit für neue Positionen in der globalen Kunstszene wie für aktuelle kulturpolitische Themen und ist Bekenntnis der Deutschen Bank zu Berlin, der Stadt ihrer Gründung.

PalaisPopulaire

STIFTUNGEN UND SCHLÖSSER

Das Land Brandenburg ist reich an historisch wertvollen Schlössern, Herrenhäusern, Guts- und Parkanlagen. Über Jahrzehnte vernachlässigt, befanden sich viele in schlechtem Zustand, als 1990 der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e.V. unter Vorsitz von Dr. Sibylle Badstübner-Gröger seine Arbeit aufnahm. Einerseits unterstützt er mit seiner Öffentlichkeitsarbeit die Brandenburger Fachbehörde der Denkmalpflege ideell wie materiell. Andererseits wendet er sich mit Seminaren, Veröffentlichungen, Ausstellungen, Benefizveranstaltungen und Exkursionen an die Öffentlichkeit, um auf die kunst- und baugeschichtlich wertvollen, in ihrer Substanz aber oft nach wie vor akut bedrohten Herrenhäuser und Parkanlagen der Mark Brandenburg aufmerksam zu machen. Hier hat die Publikationsreihe Schlösser und Gärten der Mark einen herausragenden Stellenwert. In rund 150 Schlössermonografien werden jeweils die wechselvolle Kultur-, Bau- und Besitzergeschichte, der denkmalpflegerische Zustand und die Nutzung beschrieben.
Zentrales Anliegen ist es zudem, Bürgerinnen und Bürger bewusst zu machen, dass die Schlossanlagen ein Teil der Kultur und Geschichte ihrer Region sind und sie durch gemeinsame Eigeninitiative ihre Gemeinden unterstützen und selbst etwas für den Erhalt eines Baudenkmals tun können.

Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark

Die Ausstellung »Jagd und Macht« zeigt in Groß Schönebeck, 60 km nördlich von Berlin, die Geschichte der Jagd in der Schorfheide und ihre erstaunlichen machtpolitischen Verknüpfungen. Markgrafen, Kurfürsten und Könige gingen hier ihrer Jagdleidenschaft nach: Der Kaiser jagte mit dem russischen Zaren und in der Weimarer Republik entstanden »mächtige« Jagdfreundschaften - quer durch alle politischen Lager. Von der Schorfheide aus führte »Reichsmarschall und Reichsjägermeister« Hermann Göring den Luftkrieg gegen die Alliierten im Zweiten Weltkrieg.
Nach 1945 jagte die sowjetische Besatzungsmacht in der »Großen Heide«. Später entstand hier das »Sonderjagdgebiet« der DDR-Führung. In der Ära Honecker kamen an diesem Ort maßgebliche Weichenstellungen im deutsch-deutschen Verhältnis zustande.
Die Ausstellung stellt – weit weg vom klassischen Jagdmuseum - Jäger, Politiker, Staatsbeamte, Manager, Militärs und Diplomaten in den Fokus. Dabei spielen Trophäen und Jagdwaffen fast keine Rolle.

Jagdschloss Schorfheide

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) betreut über 30 geöffnete Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg. Die zu großen Teilen auf der UNESCO-Welterbe-Liste stehenden Anlagen laden zu lebendigen Zeitreisen in die glanzvolle Epoche der preußischen Königinnen und Könige ein – sie sind sowohl Kulturlandschaft von internationalem Rang als auch inspirierende Orte für Kunst-, Architektur- und Gartenfreunde.

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Schloss Neuhardenberg – rund 60 Kilometer östlich von Berlin gelegen – gehört zusammen mit Schlosspark und Schinkel-Kirche zu den wenigen erhaltenen Gesamtkunstwerken des preußischen Klassizismus. Geprägt und gestaltet wurde das Ensemble von drei herausragenden Künstlerpersönlichkeiten: Karl Friedrich Schinkel, Peter Joseph Lenné und Hermann Fürst von Pückler-Muskau. Hier im Märkischen Oderland hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband 2002 ein Zentrum für Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaftsethik mit einem komfortablen Hotel und zwei Restaurants eingerichtet. Das von der Stiftung Schloss Neuhardenberg betriebene Ensemble hat sich zu einer der ersten Kulturadressen im Lande entwickelt.

Stiftung Schloss Neuhardenberg

THEATER

Theater der Autoren – das Deutsche Theater Berlin (DT) ist eines der wichtigsten Autorentheater im deutschsprachigen Raum. Prägende Regie-Handschriften, die kontinuierliche Zusammenarbeit mit wichtigen und jungen Dramatiker*innen und die Kraft eines starken Ensembles bilden die Grundlage des künstlerischen Konzepts.

Deutsches Theater

Seit ihrer Gründung steht die Komische Oper Berlin für zeitgemäßes, lebendiges Musiktheater und hat sich zu einem der profiliertesten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. Die Tradition des »realistischen Musiktheaters«, mit dem Walter Felsenstein an der Behrenstraße eine der wohl folgenreichsten Entwicklungen der Operngeschichte des 20. Jahrhunderts geprägt hat, bedeutet keine Reduzierung auf einen Einheitsstil. Im Gegenteil äußert sie sich in einer großen Vielfalt und Spannbreite. Im Haus an der Behrenstraße, das die Geburtsstätte des modernen Musiktheaters ist, bedeutet Tradition schon immer Erneuerung.

Komische Oper

Mitten in Charlottenburg finden Sie das einzige Art-Déco-Theater Europas mit farbenprächtigen Foyers und kostbaren Holzintarsien im Zuschauerraum. Das Renaissance-Theater ist das einzige Berliner Theater, das Gegenwartsdramatik zeigt, die zeitkritisch und unterhaltsam gleichermaßen ist: erstklassige Stücke, dargeboten von einem exzellenten Ensemble mit namhaften Schauspielern. Erleben Sie einen unvergesslichen Theaterabend im stilvollen 20er Jahre-Ambiente.

Renaissance Theater

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum, ein Haus für Künstler*innen und Publikum, in dem die Begegnung zwischen beiden im Mittelpunkt steht. Dabei stellen die wechselhafte Geschichte des Gebäudes und die Spezifik der Veranstaltungsräume eine besondere Herausforderung dar. Theater, Tanz, Performance, Musik, bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog.

Sophiensaele

AKADEMIEN

Die Akademie der Künste, 1696 gegründet, zählt zu den ältesten europäischen Kulturinstitute. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern, deren Werk auf dem Gebiet der Bildenden Kunst, der Baukunst, der Musik, der Literatur, der Darstellenden Kunst sowie der Film- und Medienkunst anerkannt wird. Die Akademie veranstaltet Kunst- und Dokumentationsausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Film-, Theater- und Tanzaufführungen, Tagungen und Workshops. Für herausragende künstlerische Leistungen und zur Förderung junger Künstler vergibt die Akademie Preise. Mit über 1.200 Künstlernachlässen und einer Kunstsammlung besitzt sie eines der bedeutendsten interdisziplinären Archive zur Kunst und Kultur im deutschen Sprachraum seit 1900.

Akademie der Künste

1205 als Augustiner Chorherrenstift gegründet, blickt der St.-Afra-Klosterhof auf eine bewegte Geschichte zurück. Wo zur Zeit der Fürstenschule Lessing, Gellert und Hahnemann die Schulbank gedrückt haben, lädt heute die Evangelische Akademie Meißen zu Tagungen und Veranstaltungen ein. In der Altstadt von Meißen, in unmittelbarer Nähe zu Dom und Albrechtsburg gelegen, bietet das architektonische Ensemble des Klosterhofes moderne Tagungsmöglichkeiten in historischen Mauern mit spirituellem Ambiente.

Evangelische Akademie Meissen

ORCHESTER/CHOR

Das Collegium Musicum ist eine gemeinsame Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin. Es besteht aus dem Großen Chor, dem Kammerchor, dem Kleinen Sinfonischen Orchester und dem Sinfonieorchester (Leitung: Donka Miteva) sowie aus einer Bigband (Leitung: Nicolai Thärichen).
Die Mitglieder, gegenwärtig ca. 500 Personen, sind Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen, die sich in ihrer Freizeit der Musik widmen. Geprobt wird für die Aufführungen zum Semesterende.

Collegium Musicum

Die Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin (ROC) bietet eine große Auswahl an Musikveranstaltungen in Berlin. In der ROC sind seit 1994 vier professionelle Ensembles zusammengeschlossen, die die musikalische Geschichte der Rundfunkkultur in Berlin und in Deutschland wesentlich geprägt haben: das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Rundfunkchor Berlin und der RIAS Kammerchor Berlin. Ihre Arbeit zeichnete sich schon immer dadurch aus, dass sie nicht nur das anerkannte Konzertrepertoire auf hohem Niveau pflegten, sondern neue und zu Unrecht vergessene Werke aufführten. Sie geben damit bis heute dem Musikleben Berlins wichtige Impulse.

Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin

Auch in diesem Sommer können Sie wieder wunderbare Musik und enthusiastische Festival-Stimmung bei der 21. Ausgabe von Young Euro Classic in Berlin erleben! Seien Sie vom 24. Juli bis 10. August 2020 dabei, wenn es mit ca. 1.400 Musikern erneut heißt: »Hier spielt die Zukunft!« Das Festival stellt immer wieder neue Ideen, neue Werke, neue Orchester und neue Gesichter vor. Damit wird es auch zur Plattform für aktuelle Musik, die unter anderem mit dem Europäischen Komponistenpreis gewürdigt wird. Young Euro Classic bietet mit mutigen und ungewöhnlichen musikalischen Programmen, die auch den Dialog mit Tanz, Jazz und Pop suchen, einen niedrigschwelligen Zugang zu klassischer Musik. Der Altersdurchschnitt der jährlich über 27.000 Besucher liegt deutlich unter dem ‚üblicher‘ Konzertbesucher.
Die 21. Ausgabe des Festivals bietet eine bunte und höchst internationale Mischung an Orchestern aus Europa, Asien, Cuba und weiteren Teilen der Welt. Nationale und multinationale Jugendorchester aus aller Welt öffnen den Raum für Begegnungen mit anderen Musiktraditionen und -nationen. Dabei findet sowohl interkultureller Austausch hinter der Bühne als auch zwischen den Orchestern und ihrem Publikum statt.
Mit seinem musikalischen Programm setzt Young Euro Classic ein Zeichen für Offenheit und friedlichen Dialog, für Vielfalt und gegen Rechtspopulismus im Herzen Berlins.

Young Euro Classic

WEITERE KULTURPARTNER

Mit über 20.000 Wildpflanzenarten auf einer Gesamtfläche von 43 Hektar gehört der Berliner Botanische Garten zu den artenreichsten und bedeutendsten der Welt. In Annäherung an die natürlichen Lebensverhältnisse werden hier Pflanzenformationen der gesamten gemäßigten Zone der Nordhalbkugel kultiviert. Die Pflanzen der Tropen und Subtropen gedeihen im Schutze der 15 Glashäuser, darunter auch in einem der größten freitragenden Gewächshäuser der Welt. Die Bibliothek gehört zu den bedeutendsten in Europa. Das Botanische Museum mit seiner einmaligen Modellsammlung ist derzeit geschlossen und öffnet voraussichtlich 2023 wieder nach umfangreicher Modernisierung.

Botanischer Garten

Das Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem befindet sich in der Thielallee, im historischen Zentrum Dahlems. Die Gemeinde besitzt zwei Kirchen: Die St. Annen-Kirche ist eine alte Dorfkirche, die erstmals zwischen 1215 und 1225 errichtet wurde. In den 1670er Jahren wurde die Kirche nach Kriegsbeschädigung wieder aufgebaut und 2005 restauriert. Die Jesus-Christus-Kirche wurde Anfang des 20. Jahrhunderts aufgrund der wachsenden Gemeindemitgliederzahl gebaut.
Bekannt geworden ist die Gemeinde Dahlem vor allem durch drei Umstände. 1934 fand dort die 2. Bekenntnissynode der Bekennenden Kirche statt. Das Engagement von Gemeindemitgliedern gegen den Nationalsozialismus bleibt insbesondere mit dem Namen Martin Niemöller verbunden. Das Institut für Evangelische Theologie und der Theologe Helmut Gollwitzer hatten während der 68er Studentenbewegung intensive Kontakte zur Freien Universität.
Außerdem ist die Jesus-Christus-Kirche für ihre hervorragende Akustik bekannt. Hier werden mit weltbekannten Orchestern, Chören, internationalen Solisten und Dirigenten Klassik-Tonaufnahmen produziert.

Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Dahlem

Das Haus der Kulturen der Welt (HKW) schafft ein Forum für die zeitgenössischen Künste und kritische Debatten. Inmitten tiefgreifender globaler und planetarer Transformationsprozesse erkundet das HKW künstlerische Positionen, wissenschaftliche Konzepte und politische Handlungsfelder neu: Wie lassen sich die Gegenwart, wie ihre beschleunigten technologischen Umwälzungen fassen? Wie können die Migrationsgesellschaften von morgen aussehen? Und welche Aufgabe übernehmen hierbei die Künste und die Wissenschaften? Das Haus der Kulturen der Welt entwickelt und inszeniert ein in Europa einzigartiges Programm in einer Verbindung aus Diskurs, Ausstellungen, Konzerten und Performance, aus Forschung, Vermittlung und Publikationen. Seine Projekte initiieren Denkprozesse und entwerfen neue Bezugssysteme. Dabei begreift das HKW Geschichte als Ressource für alternative Erzählungen.

Haus der Kulturen der Welt

Die 1968 gegründete Buchhandlung ist eng mit der Geschichte und Entwicklung der Freien Universität verbunden. Sie begreift sich als traditionelle Universitätsbuchhandlung, aber auch als lebendiger Ort für Leser und Buchliebhaber. Die Veranstaltungsreihe DAHLEMER AUTORENFORUM fördert die Begegnung von international bedeutenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Zeitgeschichte und Literatur mit ihren Lesern. Hier finden Autoren stets ein aufgeschlossenes Publikum.

Schleichers Buchhandlung