UNSERE KULTURPARTNER

Museum Barberini

Rund 30 Kultureinrichtungen aus der Berliner und Brandenburger Kunst-, Musik- und Theaterszene sind dem GasthörerCard Programm durch ihre Kooperation verbunden. Sie stärken den Kunstschwerpunkt des Programms und tragen maßgeblich zu seinen vielfältigen Synergieeffekten bei. Und in jedem Semester kommt ein neuer Kulturpartner dazu.

Neuigkeiten unserer Partner

MUSEEN

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Das Bröhan-Museum ist ein international ausgerichtetes Spezial-und Epochenmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus. Namensgeber des Museums ist der Berliner Kunstsammler und Unternehmer Karl H. Bröhan, der seine Privatsammlung anlässlich seines 60. Geburtstages dem Land Berlin schenkte.
Die Sammlung des Bröhan-Museums umfasst Angewandte und Bildende Kunst vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. Ein umfangreicher Bestand von Bildern der Berliner Secession rundet die Sammlung ab. In Sonderausstellungen werden neben Themen des Jugendstils, des Art Deco und der Berliner Secession auch Fragen von Kunst und Gestaltung bis in die Gegenwart gezeigt.

Bröhan Museum

Die Künstlergruppe »Brücke« wurde am 7. Juni 1905 in Dresden von den vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl gegründet und ist die älteste unter den deutschen Künstlergruppen mit entscheidendem Einfluss auf die Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts.
Das Brücke-Museum, dessen Sammlung ausschließlich den Werken der Künstlergruppe Brücke vorbehalten ist, dokumentiert mit seinem konzentrierten Bestand in einzigartiger Weise den Aufbruch zur Moderne. Es besitzt etwa 400 Gemälde und Plastiken sowie einige Tausend Zeichnungen, Aquarelle und Originalgrafiken aus allen Schaffensperioden der Brücke-Künstler. Ergänzt wird die Sammlung durch Holzskulpturen, zahlreiche Dokumente und kunsthandwerkliche Arbeiten. Anliegen des Museums ist die Erforschung und die Präsentation der Kunst der Brücke und ihrer Zeit.
In zahlreichen Sonderausstellungen wird Leben und Werk der einzelnen Gruppenmitglieder aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt. Ebenso beleuchten Ausstellungen über andere expressionistische und avantgardistische Künstler des frühen 20. Jahrhunderts das zeithistorische und künstlerische Umfeld der Brücke-Künstler.

Brücke Museum

Im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus Georg Kolbes (1877-1947), einem eindrucksvollen architektonischen Zeugnis der Zeit der Weimarer Republik in Berlin, befindet sich das Georg Kolbe Museum, das den umfangreichen Nachlass eines der bedeutendsten deutschen Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bewahrt.
Über 200 Plastiken, darunter viele Unikate, sowie zahllose Gipsmodelle und Zeichnungen bilden den Sammlungskern gemeinsam mit Werken von Bildhauern der klassischen Moderne und entsprechenden Künstlernachlässen. In seinen Ausstellungen widmet sich das Museum nicht nur Georg Kolbe und seiner Zeit, sondern stellt regelmäßig zeitgenössische künstlerische Positionen vor.

Georg Kolbe Museum

Das Kunsthaus Dahlem widmet sich der Kunst der deutschen Nachkriegsmoderne zwischen 1945 und 1961. Das in direkter Nachbarschaft zum Brücke-Museum gelegene Ausstellungshaus wurde 2015 im ehemaligen Staatsatelier von Arno Breker eröffnet, das 1939-1942 erbaut wurde.
Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Skulptur, zudem werden im regelmäßigen Wechsel Malerei, Grafik und Fotografie gezeigt. Im Fokus stehen Werke von Künstlern, die zu NS-Zeiten Restriktionen ausgesetzt waren und nach 1945 zur Entwicklung der Kunst in Ost- und Westdeutschland beitrugen. Unterstützt wird das Kunsthaus durch eine institutionelle Förderung der Senatskanzlei für Kultur und Europa Berlin.
Das Kunsthaus Dahlem ist zudem Sitz der Bernhard-Heiliger-Stiftung. Skulpturen dieses Künstlers, der von 1949-1995 hier lebte und arbeitete, sind im Garten ausgestellt.

Kunsthaus Dahlem

Das Museum Barberini in Potsdam zeigt wechselnde Ausstellungen mit Kunstwerken aus internationalen Museen und Privatsammlungen. Es wird getragen von der Hasso Plattner Stiftung, die das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palais Barberini nach friderizianischem Vorbild wieder aufgebaut hat.

Museum Barberini

Die Staatlichen Museen zu Berlin bilden mit ihren historisch gewachsenen Häusern ein Universalmuseum zur Bewahrung, Erforschung und Vermittlung von Kunst- und Kulturschätzen der gesamten Menschheitsgeschichte. Ihre Sammlungen umfassen Bereiche der europäischen und außereuropäischen Kunst, Archäologie und Ethnologie. Hervorgegangen aus der Gründung des Königlichen Museums durch Friedrich Wilhelm III. von Preußen gehören die Staatlichen Museen zu Berlin zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Staatliche Museen zu Berlin

Der durch den Stadtbaurat Ludwig Hoffmann errichtete Bau des Märkischen Museums am Spreeufer ist das Stammhaus des Stadtmuseums Berlin. Das eindrucksvolle Museumgebäude präsentiert seit 1908 bis heute Zeugnisse der Berliner Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Daher gilt es auch als »Gedächtnis der Stadt«.

Die Nikolaikirche prägt bereits seit der Zeit der Stadtgründung um das Jahr 1230 das Zentrum Berlins. Seit 1987 steht das erhabene Bauwerk seinen Besuchern als Museum offen. Die Ausstellung mit historischen Exponaten und modernen Medienstationen gestattet Einblicke in die Geschichte der Nikolaikirche und des Nikolaiviertels. Und das Ephraim-Palais, erbaut durch Friedrich Wilhelm Diterichs (1702-1782) präsentiert auf drei Etagen Sonderausstellungen des Stadtmuseums Berlin.

Stiftung Stadtmuseum

Das 1987 gegründete Museum Charlottenburg-Wilmersdorf widmet sich der Erforschung und Vermittlung der Stadtgeschichte des Bezirks und der Berliner Kulturgeschichte. Seit 2012 hat es seinen Sitz in der Villa Oppenheim. Hier kann erstmals die ab 1908 entstandene – 1912 um die Sammlung Raussendorff erweiterte – Kunstsammlung der damals selbstständigen Stadt Charlottenburg präsentiert werden. Sie umfasst Gemälde und Skulpturen vor allem des 19. Jahrhunderts und der Berliner Secession, darunter Werke von Walter Leistikow, Hans Baluschek, Franz Skarbina und Max Liebermann.
Mit der Schau »WESTEN!« zeigt das Museum seit Dezember 2014 eine multimediale Dauerausstellung zur Stadtteilgeschichte.

Villa Oppenheim

KUNSTSZENE

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Die Berlinische Galerie ist eines der jüngsten Museen der Hauptstadt und sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute. Herausragende Sammlungsbereiche sind Dada Berlin, die Neue Sachlichkeit und Osteuropäische Avantgarde. Die Kunst des geteilten Berlin und der wiedervereinten Metropole bilden weitere Schwerpunkte.
Die Ausstellung der Sammlung präsentiert sich als facettenreicher und zudem barrierefreier Rundgang. Er reicht von der großbürgerlich geprägten Malerei der Kaiserzeit Ende des 19. Jahrhunderts über Werke des Expressionismus bis hin zur Architektur der Nachkriegsmoderne sowie der Heftigen Malerei der 70er-Jahre. Bildende Kunst – Malerei, Grafik, Skulptur, Multimedia – Fotografie, Architektur und Künstler-Archive formen einen Fundus, aus dem durch interdisziplinäre Verschränkungen spannungsvolle Dialoge entstehen.
Tastmodelle, taktile Leitsysteme und eine Audio-App ermöglichen blinden und seheingeschränkten BesucherInnen einen Zugang zu Bildender Kunst und ermöglichen zugleich für alle Besucher*innen ein Kunsterlebnis mit allen Sinnen.

Berlinische Galerie

Fotografie in ihrer ganzen Vielfalt entdecken und erleben – seit dem Jahr 2000 präsentiert C/O Berlin ein lebendiges, kulturelles Programm internationalen Ranges. Als Ausstellungshaus für Fotografie und visuelle Medien zeigt C/O Berlin Werke renommierter Künstlerinnen und Künstler, organisiert Veranstaltungen, fördert junge Talente und begleitet Kinder auf ihrem visuellen Entdeckungsreisen durch unsere Bildkultur.
Seit 2014 hat C/O Berlin seinen Sitz im Amerika Haus, das 1956/57 im Rahmen der internationalen Bauausstellung Interbau nach Plänen des Architekten Bruno Grimmek erbaut wurde. Das helle und elegante Gebäude diente bis 2006 als Kultur- und Informationszentrum der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin – inklusive Kino, Bibliothek und Ausstellungsflächen. Im Jahr 2015 hat C/O Berlin für die behutsame Sanierung und Revitalisierung des Amerika Hauses den BDA Preis Berlin des Bundes Deutscher Architekten erhalten.

C/O Berlin

Seit seiner Gründung als Ausstellungshaus im Jahr 1946 nimmt das Haus am Waldsee einen festen Platz unter den ersten Häusern für internationale zeitgenössische Kunst in Berlin ein. Heute bietet es jenen Künstlern eine Plattform, die seit Ende der 1990er Jahre nach Berlin gekommen sind und international reüssiert haben. Dabei reicht die inhaltliche Bandbreite von den bildenden Künsten über Design und Architektur bis hin zu Positionen, die mit Komposition und Klang arbeiten.
In bis zu fünf Ausstellungen jährlich werden Einzelpositionen, Themen sowie klassische Werke der Nachkriegsmoderne zur Diskussion gestellt, die von einem umfangreichen Vermittlungsprogramm begleitet werden. Zudem zeigt das Haus am Waldsee in seinem Skulpturenpark neuesten Tendenzen der bildhauerischen Werke. Besucher*innen können sich im Haus am Waldsee auf höchstem Niveau sinnlich, praktisch und intellektuell von den zeitgenössischen Künsten inspirieren lassen.

Haus am Waldsee

Links zum Thema

Das museum FLUXUS+, ein Museum für moderne Kunst, ist mit seiner Ausrichtung auf die Fluxus-Bewegung und der umfangreichen Privatsammlung von Werken Wolf Vostells und Arbeiten zeitgenössischer Künstler einzigartig in Berlin, Potsdam und Umgebung. Das vielfältige Wechselausstellungsprogramm, regelmäßige Musikveranstaltungen und Kunstvermittlungsangebote leisten einen positiven Beitrag zur kulturellen Entwicklung der Region und bieten dem Besucher viel Vergnügen und spannende Einblicke in die so viel diskutierte Kunstform Fluxus.

museum FLUXUS+

Die Deutsche Bank schafft in der Mitte Berlins, am Boulevard Unter den Linden 5, einen lebendigen, inspirierenden und weltoffenen Ort für den Dialog und die Begegnung mit Kunst, Kultur und Sport: das PalaisPopulaire. Gelegen im historischen Gebäude des »Prinzessinnenpalais«, wird das PalaisPopulaire am 27. September 2018 für Besucher und Gäste aus aller Welt eröffnet.
Das Programm des PalaisPopulaire wird Kunst, Kultur und Sport in einem innovativen Cross-over unter einem Dach vereinen, die Kunstausstellungen werden verbunden mit kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten, Lesungen, breit angelegten Gesprächsformaten und Workshops. Im Haus Unter den Linden 5 wird die Sammlung Deutsche Bank erstmals öffentlich. Ergänzt werden diese Präsentationen durch spannende Kooperationsausstellungen mit internationalen Museen aus dem Netzwerk der Deutschen Bank. Auch das Education-Programm für Kinder, Jugendliche und Familien sowie das Kita- und Schulprogramm wird weiter ausgebaut und um übergreifende Themen aus Kunst, Kultur & Sport ergänzt.
Das bereits 1733 errichtete Prinzessinnenpalais, wo einst preußische Könige und Prinzessinnen residierten, wurde im Krieg zerstört und getreu dem alten Vorbild in den 1960er Jahren wieder aufgebaut. Der spannende Gegensatz von historischer Fassade und moderner Architektur im Innenbereich lässt eine Atmosphäre entstehen, die für Begegnungen von heute und Visionen von morgen den optimalen Rahmen schafft. Das gestalterische Konzept sowie dessen Umsetzung im neuen Haus verantwortet das renommierte Berliner Architekturbüro Kuehn Malvezzi.
Mit dem PalaisPopulaire setzt die Deutsche Bank ihr kulturelles Engagement Unter den Linden, begonnen 1997 mit dem Deutsche Guggenheim, gefolgt von der Deutsche Bank KunstHalle (bis 2018), innovativ fort.

PalaisPopulaire

STIFTUNGEN UND SCHLÖSSER

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Das Land Brandenburg ist reich an historisch wertvollen Schlössern, Herrenhäusern, Guts- und Parkanlagen. Über Jahrzehnte vernachlässigt und zweckentfremdet, befanden sich viele von ihnen in schlechtem Zustand, als 1990 der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e.V. seine Arbeit aufnahm.
Unter Vorsitz von Dr. Sibylle Badstübner-Gröger verfolgt er das Ziel, diesem Zustand entgegenzuwirken. Einerseits unterstützt er mit seiner Öffentlichkeitsarbeit die Brandenburger Fachbehörde der Denkmalpflege ideell wie materiell. Andererseits wendet er sich mit Seminaren, Veröffentlichungen, Ausstellungen, Benefizveranstaltungen und Exkursionen an die Öffentlichkeit, um auf die kunst- und baugeschichtlich wertvollen, in ihrer Substanz aber oft nach wie vor akut bedrohten Herrenhäuser und Parkanlagen der Mark Brandenburg aufmerksam zu machen. Hier hat die Publikationsreihe Schlösser und Gärten der Mark einen herausragenden Stellenwert. In rund 150 Schlössermonografien wird jeweils die wechselvolle Kultur-, Bau- und
Besitzergeschichte, der denkmalpflegerische Zustand und die Nutzung eines Schlosses oder Herrenhauses beschrieben.
Ein zentrales Anliegen des Freundeskreises ist es zudem, Bürgerinnen und Bürgern bewusst zu machen, dass die Schlossanlagen ein Teil der Kultur und Geschichte ihrer Region sind und dass sie durch gemeinsame Eigeninitiative ihre Gemeinden unterstützen und selbst etwas für den Erhalt eines Baudenkmals tun können.

Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) betreut über 30 geöffnete Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg. Die zu großen Teilen auf der UNESCO-Welterbe-Liste stehenden Anlagen laden zu lebendigen Zeitreisen in die glanzvolle Epoche der preußischen Königinnen und Könige ein – sie sind sowohl Kulturlandschaft von internationalem Rang als auch inspirierende Orte für Kunst-, Architektur- und Gartenfreunde.

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Schloss Neuhardenberg – rund 60 Kilometer östlich von Berlin gelegen – gehört zusammen mit Schlosspark und Schinkel-Kirche zu den wenigen erhaltenen Gesamtkunstwerken des preußischen Klassizismus. Geprägt und gestaltet wurde das Ensemble von drei herausragenden Künstlerpersönlichkeiten: Karl Friedrich Schinkel, Peter Joseph Lenné und Hermann Fürst von Pückler-Muskau.
Hier im Märkischen Oderland hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband 2002 ein Zentrum für Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaftsethik mit einem komfortablen Hotel und zwei Restaurants eingerichtet. Das von der Stiftung Schloss Neuhardenberg betriebene Ensemble hat sich zu einer der ersten Kulturadressen im Lande entwickelt.

Stiftung Schloss Neuhardenberg

MÄRKISCHES MUSEUM - Die ganze Geschichte Berlins
Bei der Eröffnung 1908 war das Märkische Museum das erste speziell als Stadtmuseum konzipierte Gebäude der Welt. Seine Architektur kombiniert auf einzigartige Weise Baustile verschiedener Epochen. Heute ist das traditionsreiche Museum auf dem Weg zu dem Museum für Berliner Geschichte.
Eine neue Dauerausstellung führt leicht verständlich und kompakt von der Eiszeit bis zur Gegenwart.

Stiftung Stadtmuseum Berlin

THEATER

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Theater der Autoren – das Deutsche Theater Berlin ist eines der wichtigsten Autorentheater im deutschsprachigen Raum. Prägende Regie-Handschriften, kontinuierliche Zusammenarbeit mit wichtigen und jungen Dramatikern und die Kraft eines starken Ensembles bilden die Grundlagen des künstlerischen Konzeptes des Intendanten Ulrich Khuon. Das Deutsche Theater Berlin zeigt seine Produktionen regelmäßig auch auf Gastspielen weltweit.

Deutsches Theater

Seit ihrer Gründung steht die Komische Oper Berlin für zeitgemäßes, lebendiges Musiktheater und hat sich zu einem der profiliertesten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. Die Tradition des »realistischen Musiktheaters«, mit dem Walter Felsenstein an der Behrenstraße eine der wohl folgenreichsten Entwicklungen der Operngeschichte des 20. Jahrhunderts geprägt hat, bedeutet keine Reduzierung auf einen Einheitsstil. Im Gegenteil äußert sie sich in einer großen Vielfalt und Spannbreite.
Im Haus an der Behrenstraße, das die Geburtsstätte des modernen Musiktheaters ist, bedeutet Tradition schon immer Erneuerung.

Komische Oper

Mitten in Charlottenburg finden Sie das einzige Art-Déco-Theater Europas mit farbenprächtigen Foyers und kostbaren Holzintarsien im Zuschauerraum. Das Renaissance-Theater ist das einzige Berliner Theater, das Gegenwartsdramatik zeigt, die zeitkritisch und unterhaltsam gleichermaßen ist: erstklassige Stücke, dargeboten von einem exzellenten Ensemble mit namhaften Schauspielern. Erleben Sie einen unvergesslichen Theaterabend im stilvollen 20er Jahre Ambiente.

Renaissance Theater

Die Schaubühne Berlin steht für eine zeitgenössische, experimentelle und internationale Theaterarbeit. Seit über 50 Spielzeiten schreiben namhafte Regisseure Theatergeschichte. Zahlreiche Gastspiele in aller Welt, Preise und Auszeichnungen für Regie, Inszenierungen und das Ensemble bestätigen eindrucksvoll, wie sehr es dem künstlerischen Team unter der Leitung von Thomas Ostermeier gelingt, das Renommee der Schaubühne weiterzuentwickeln und die Tradition der zeitgemäßen und kritischen Neuinterpretation klassischer Werke fortzuführen.
Gleichzeitig öffnet sich die Schaubühne für neue Formen des Tanz- und Musiktheaters. Ein Herzstück des Spielplans sind darüber hinaus die lebenden Autoren.

Schaubühne

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum, ein Haus für Künstler/-innen und Publikum, in dem die Begegnung zwischen beiden im Mittelpunkt steht. Dabei stellen die wechselhafte Geschichte des Gebäudes, die an den unveränderten Wänden und Decken der Räume sichtbar wird und die Spezifik der Veranstaltungsräume eine besondere Herausforderung dar. Theater, Tanz, Performance, Musik, bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog.

Sophiensaele

AKADEMIEN

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Die Akademie der Künste, 1696 gegründet, zählt zu den ältesten europäischen Kulturinstitute. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern, deren Werk auf dem Gebiet der Bilden- den Kunst, der Baukunst, der Musik, der Literatur, der Darstellenden Kunst sowie der Film- und Medienkunst anerkannt wird. Die Akademie veranstaltet Kunst- und Dokumentationsausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Film-, Theater- und Tanzaufführungen, Tagungen und Workshops. Für herausragende künstlerische Leistungen und zur Förderung junger Künstler vergibt die Akademie Preise. Mit über 1.200 Künstlernachlässen und einer Kunstsammlung besitzt sie eines der bedeutendsten interdisziplinären Archive zur Kunst und Kultur im deutschen Sprachraum seit 1900.

Akademie der Künste

1205 als Augustiner Chorherrenstift gegründet, blickt der St.-Afra-Klosterhof auf eine bewegte Geschichte zurück. Wo zur Zeit der Fürstenschule Lessing, Gellert und Hahnemann die Schulbank gedrückt haben, lädt heute die Evangelische Akademie Meißen zu Tagungen und Veranstaltungen ein. In der Altstadt von Meißen, in unmittelbarer Nähe zu Dom und Albrechtsburg gelegen, bietet das architektonische Ensemble des Klosterhofes moderne Tagungsmöglichkeiten in historischen Mauern und spirituellem Ambiente.

Evangelische Akademie Meissen

ORCHESTER/CHOR

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Das Collegium Musicum ist eine gemeinsame Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin. Es besteht aus dem Großen Chor, dem Kammerchor, dem Kleinen Sinfonischen Orchester und dem Sinfonieorchester (Leitung: Donka Miteva) sowie aus einer Bigband (Leitung: Martin Gerwig). Die gegenwärtig ca. 500 Mitglieder sind Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen, die sich in ihrer Freizeit der Musik widmen. Geprobt wird für die Aufführungen zum Semesterende.

Collegium Musicum

Die Rundfunk Orchester und Chöre gGmbH Berlin (roc berlin) bietet eine große Auswahl an Musikveranstaltungen in Berlin. In der roc berlin sind seit 1994 vier professionelle Ensembles zusammengeschlossen, die die musikalische Geschichte der Rundfunkkultur in Berlin und in Deutschland ganz wesentlich geprägt haben: das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Rundfunkchor Berlin und der RIAS Kammerchor Berlin. Ihre Arbeit zeichnete sich schon immer dadurch aus, dass sie nicht nur das anerkannte Konzertrepertoire auf hohem Niveau pflegten, sondern neue und zu Unrecht vergessene Werke aufführten. Sie geben damit bis heute dem Musikleben Berlins wichtige Impulse. Dieser einzigartige Verbund von professionellen Ensembles in Deutschland wird von vier Gesellschaftern getragen: Deutschlandradio, Bundesrepublik Deutschland, Land Berlin und Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin

Auch im kommenden Sommer können die Freunde wunderbarer Musik und enthusiastische Festival-Stimmung in Berlin wieder was erleben! »Qualität plus Begeisterung«: Mit dieser Formel verzaubern seit dem Millenniumsjahr junge Orchestermusikerinnen und -musiker aus der ganzen Welt das Publikum im Konzerthaus Berlin.
Young Euro Classic ist die weltweit wichtigste Plattform des internationalen Orchesternachwuchses, nicht nur für die europäische klassische Musiktradition. Als führendes internationales Festival für Jugendorchester bietet Young Euro Classic auch im Sommer 2019 ein fabelhaft vielfältiges und gehaltvolles Programm. Die Berliner Morgenpost kommentierte: »Sie schaffen scheinbar mühelos, was im klassischen Musikbetrieb als schwierig gilt: Die Orchester begeistern ein junges Publikum für klassische Musik, engagieren sich für Neue Musik und werben für ein grenzenloses Miteinander.«
Das Orchester als utopisches Miteinander, als Gesellschafts- und Gemeinschaftsmodell der Teilhabe, auch dafür steht Young Euro Classic. Hier wird auf höchstem Niveau von jungen Musikerinnen und Musikern das gepflegt, was die europäische Orchester-Kultur seit Jahrhunderten auszeichnet, nämlich ihre grenzüberschreitende und integrative Funktion – im Zeichen von Begegnung, von Austausch, von einem Miteinander in friedlicher Koexistenz.

Young Euro Classic

WEITERE KULTURPARTNER

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Mit über 20.000 Wildpflanzenarten auf einer Gesamtfläche von 43 Hektar gehört der Berliner Botanische Garten zu den artenreichsten und bedeutendsten der Welt. In Annäherung an die natürlichen Lebensverhältnisse werden hier Pflanzenformationen der gesamten gemäßigten Zone der Nordhalbkugel kultiviert. Die Pflanzen der Tropen und Subtropen gedeihen im Schutze der 15 Glashäuser, darunter auch in einem der größten freitragenden Gewächshäuser der Welt. Das Botanische Schaumuseum veranschaulicht dem Besucher größere Zusammenhänge: z. B. in der Evolution und der Ökologie der Pflanzen. Die Bibliothek (über 200.000 Bände) und das Herbarium (3.8 Millionen Aufsammlungen) gehören zu den bedeutendsten in Europa.

Botanischer Garten

Das Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem befindet sich in der Thielallee, im historischen Zentrum Dahlems. Die Gemeinde besitzt zwei Kirchen: Die St. Annen-Kirche ist eine alte Dorfkirche, die erstmals zwischen 1215 und 1225 errichtet wurde. In den 1670er Jahren wurde die Kirche nach Kriegsbeschädigung wieder aufgebaut und 2005 restauriert. Die Jesus-Christus-Kirche wurde Anfang des 20. Jahrhunderts aufgrund der wachsenden Gemeindemitgliederzahl gebaut.
Bekannt geworden ist die Gemeinde Dahlem vor allem durch drei Umstände. 1934 fand dort die 2. Bekenntnissynode der Bekennenden Kirche statt. Das Engagement von Gemeindemitgliedern gegen den Nationalsozialismus bleibt insbesondere mit dem Namen Martin Niemöller verbunden. Das Institut für Evangelische Theologie und der Theologe Helmut Gollwitzer hatten während der 68er Studentenbewegung intensive Kontakte zur Freien Universität.
Außerdem ist die Jesus-Christus-Kirche für ihre hervorragende Akustik bekannt. Hier werden mit weltbekannten Orchestern, Chören, internationalen Solisten und Dirigenten Klassik-Tonaufnahmen produziert.

Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Dahlem

Die 1968 gegründete Buchhandlung ist eng mit der Geschichte und Entwicklung der Freien Universität verbunden. Sie begreift sich immer noch und gerade in Zeiten des elektronischen Lesens und Publizierens als traditionelle Universitätsbuchhandlung, aber auch als lebendiger Ort für Leser und Buchliebhaber.
Die Veranstaltungsreihe DAHLEMER AUTORENFORUM fördert die Begegnung von international bedeutenden Wissenschaftlern, Persönlichkeiten aus Politik, Zeitgeschichte und Literatur mit ihren Lesern. Hier finden die Autoren stets ein aufgeschlossenes Publikum.

Schleichers Buchhandlung