Springe direkt zu Inhalt

Provenienzforschung

Wer sich für die Geschichte hinter den Artefakten öffentlicher und privater Sammlungen interessiert, kommt um die Provenienzforschung nicht herum. Sie widmet sich der Herkunft von Objekten unterschiedlichster Gattungen – von Gemälden bis hin zu Gebrauchsgegenständen des Alltags.

In zwei Lehrgängen an jeweils zwei Standorten (Berlin/Dresden und München/Würzburg) geht es um die Beschäftigung mit NS-Raubkunst, der Beschlagnahme „entarteter Kunst“ sowie Kulturgutentziehungen in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR (Berlin/Dresden) bzw. Provenienzforschung im kolonialen Kontext (München/Würzburg).  Die einzelnen Module finden meistens direkt in Museen, in denen Provenienzforschung betrieben wird bzw. in den kooperierenden Institutionen statt. Darüber hinaus sind Übungen fester Bestandteil der Module, bei denen die Teilnehmer/innen das Erlernte praktisch anwenden können. Beiträge von Expertinnen und Experten garantieren eine solide wissenschaftliche Fundierung der erworbenen Kenntnisse.

Das Weiterbildungsprogramm PROVENIENZFORSCHUNG richtet sich vorrangig an Beschäftigte in Museen, Sammlungen, Museumsverbänden, aber auch an freiberufliche Provenienzforscher/innen und Kunsthändler/innen.

Gerne nehmen wir Sie in unseren Programmverteiler auf: provenienz@weiterbildung.fu-berlin.de

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG

Beide Weiterbildungsprogramme werden durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste (Stiftung bürgerlichen Rechts) finanziell gefördert. Das Weiterbildungsprogramm in München/Würzburg wird zusätzlich von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern unterstützt.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie-Situation und der nicht abzusehenden Entwicklungen können wir nicht garantieren, dass das Weiterbildungsprogramm wie geplant stattfinden wird. Hinzu kommt die Unsicherheit über die je nach Lage zu ergreifenden Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich der Durchführung der Programme. Wir bitten um Verständnis.

Provenienzforschung: Termine

Provenienzforschung Berlin/Dresden 2020