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Modul II Recht, Gesetze und Moral / Der Kunsthandel im Nationalsozialismus

(PVM202-JP21)

Dozent/in

Jasmin Hartmann, Dr. Wolfgang Schöddert, Jun.-Prof. Dr. Gesa Vietzen, Prof. Dr. Christoph Zuschlag

Semester

JP21

Veranstaltungsumfang

2 Termine (16 UE)

Anmeldung

Online-Anmeldung

Teilnahmegebühr

Einzelseminar: 165,- €

Ort

Berlin

Zeit

Do, 21.10.2021, 10.00 - 17.00 Uhr und Fr, 22.10.2021, 9.00-16.00 Uhr

Zielgruppe

Sammlungsleiter*innen, Kurator*innen, Museolog*innen, Volontär*innen aus allen Museumssparten, Beschäftigte im Kunsthandel, freiberufliche Provenienzforscher*innen, Beschäftigte von Museumsverbänden, Mitarbeiter*innen von Firmensammlungen sowie von privat

Voraussetzungen

abgeschlossenes wissenschaftl. Hochschulstudium der Kunstgeschichte, Geschichte, (Europäischer) Ethnologie, Museologie oder vergleichbare Qualifikationen; min. einjährige Berufserfahrung in der Museumsarbeit bzw. in den genannten Tatigkeitsfeldern

TAG 1RECHT, GESETZ UND MORALINHALTEProf. Dr. Christoph ZuschlagEinführung in die NS-Kunstpolitik und die Beschlagnahme und "Verwertung" der "Entarteten Kunst" Entrechtung und Verfolgung jüdischer Sammler*innenDr. Gesa Vietzen Die Washingtoner Prinzipien und die Einrichtung der Beratenden KommissionDie Kriterien der Handreichung zur Prüfung rechtsgeschäftlicher VerlusteTAG 2DER KUNSTHANDEL IM NATIONALSOZIALISMUSINHALTEDr. Wolfgang SchöddertProvenienzforschung an der Berlinischen GalerieDas Ferdinand-Möller-Archiv als Beispiel für ein KunsthändlerarchivJasmin Hartmann M. A.Provenienzforschung in der Praxis.Recherche & Dokumentation an ausgewählten Beispielen städtischer Museen in DüsseldorfZIELEDie Teilnehmer*innen können nach erfolgreichem Abschluss des Moduls:- die Rolle des Kunsthandels allgemein und eines Kunsthändlers im Besonderen bei der Verwertung von NS-Raubkunst kritisch beurteilen- Grundzüge nationalsozialistischer Kunstpolitik herausstellen- Schritte und Strategien einer institutionsspezifischen Provenienzrecherche zueinander in Beziehung setzen- den Zusammenhang zwischen der Verfolgung jüdischer Sammler*innen und dem Raub ihrer Kunstwerke herstellen- Provenienzfälle nach verschiedenen Gesichtspunkten analysieren und dabei verschiedene Handlungsansätze anwenden- den Zusammenhang zwischen Washingtoner Prinzipien, der Beratenden Kommission und der Handreichung herstellenMETHODENPräsentation/Vortrag (mit Praxisbeispielen), Führung, praktische Übung als Partner- bzw. Gruppenarbeit, Diskussion

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