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Modul III Dokumentation und Fördermöglichkeiten / Praxisbeispiele aus den staatlichen Kunstsammlungen Dresden

(PVM203-JP21)

Dozent/in

Dr. phil. Barbara Bechter, Mathias Deinert, Dr. Katja Lindenau, M.A. Carina Merseburger, M.A. Claudia Maria Müller, Dr. Thomas Rudert, Dr. Katja Schumann, M.A. Cathleen Tasler

Semester

JP21

Veranstaltungsumfang

2 Termine (16 UE)

Anmeldung

Online-Anmeldung

Teilnahmegebühr

Einzelseminar: 165,- €

Ort

Dresden

Zeit

Do, 25.11.2021, 10.00 - 17.00 Uhr und Fr, 26.11.2021, 9.00-16.00 Uhr

Zielgruppe

Sammlungsleiter*innen, Kurator*innen, Museolog*innen, Volontär*innen aus allen Museumssparten, Beschäftigte im Kunsthandel, freiberufliche Provenienzforscher*innen, Beschäftigte von Museumsverbänden, Mitarbeiter*innen von Firmensammlungen sowie von privat

Voraussetzungen

abgeschlossenes wissenschaftl. Hochschulstudium der Kunstgeschichte, Geschichte, (Europäischer) Ethnologie, Museologie oder vergleichbare Qualifikationen; min. einjährige Berufserfahrung in der Museumsarbeit bzw. in den genannten Tatigkeitsfeldern

TAG 1
DOKUMENTATION UND FÖRDERMÖGLICHKEITEN

INHALTE
Claudia Maria Müller M. A.
Sammlung Rudolf Weigang in Dresden

Dr. Katja Schumann
Die Datenbank „Daphne“ und die „Online Collection“
der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und ihr Nutzen für die Provenienzforschung

Mathias Deinert M. A.
Kulturgutentziehungen in SBZ und DDR

Cathleen Tasler M. A.
Fördermöglichkeiten des DZK für Provenienzforschung zu NS-Raubgut und Ablauf der Antragsstellung


TAG 2
PRAXISBEISPIELE AUS DEN STAATLICHEN KUNSTSAMMLUNGEN DRESDEN

INHALTE
Dr. Thomas Rudert
Provenienzforschung zu Entziehungskontexten der Nachkriegszeit in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR

Dr. Barbara Bechter
Raubkunst aus Schloss Wilanów bei Warschau - Fallbeispiel zur Restitution nach Polen

Carina Merseburger M. A.
Der Weg zur Einigung mit dem Haus Wettin

Dr. Katja Lindenau
Provenienzrecherche in graphischen Sammlungen


ZIELE
Die Teilnehmer*innen können nach erfolgreichem Abschluss des Moduls:
- Entziehungskontexte bzgl. der NS-Zeit und der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ)/ DDR erläutern und diese bei der Provenienzforschung berücksichtigen
- in Online-Datenbanken und -Sammlungen recherchieren und diese kritisch vergleichen
- die spezifischen Bedingungen und Probleme von Provenienzrecherchen in graphischen und kunstgewerblichen Sammlungen benennen
- die Grundzüge des Förderprogramms des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste (DZK) wiedergeben sowie einschätzen, ob und in welchem Umfang geplante Projekte förderfähig sind und was bei der Beantragung zu beachten ist


METHODEN
Präsentation/ Vortrag (mit Praxisbeispielen), Führung, problem- orientiertes Lernen, praktische Übung, Diskussion

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