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Modul IV Provenienzforschung zu Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten / Was kommt nach der Provenienzrecherche?

(PVM204-JP21)

Dozent/in

Dr. Larissa Förster, Sarah Fründt, Sheila Heidt, Dr. Jan Hüsgen, Nicole Körkel, Sophie Leschik, Dr. Maria Obenaus

Semester

JP21

Veranstaltungsumfang

2 Termine (16 UE)

Anmeldung

Online-Anmeldung

Teilnahmegebühr

Einzelseminar: 165,- €

Ort

online

Zeit

Do/Fr,16./17.12.2021, 9.30 - 16.30 Uhr

Zielgruppe

Sammlungsleiter*innen, Kurator*innen, Museolog*innen, Volontär*innen aus allen Museumssparten, Beschäftigte im Kunsthandel, freiberufliche Provenienzforscher*innen, Beschäftigte von Museumsverbänden, Mitarbeiter*innen von Firmensammlungen sowie von privat

Voraussetzungen

abgeschlossenes wissenschaftl. Hochschulstudium der Kunstgeschichte, Geschichte, (Europäischer) Ethnologie, Museologie oder vergleichbare Qualifikationen; min. einjährige Berufserfahrung in der Museumsarbeit bzw. in den genannten Tatigkeitsfeldern

TAG 1
PROVENIENZFORSCHUNG ZU KULTUR- UND SAMMLUNGSGUT AUS KOLONIALEN KONTEXTEN

INHALTE
Dr. Larissa Förster
Kontext und Genese der Debatte über die koloniale Provenienz musealer Sammlungen

Dr. Jan Hüsgen
Herausforderungen für die Provenienzforschung zu Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten.
Quellenproblematik und Recherchemöglichkeiten

Sarah Fründt
Menschliche Überreste – ein ganz normales Aufgabengebiet der Provenienzforschung?



TAG 2
WAS KOMMT NACH DER PROVENIENZRECHERCHE?
WORKSHOP-TAG

INHALTE
Dr. Maria Obenaus und Sophie Leschik M. A.
Provenienzen als Ausstellungsthema

Nicole Körkel M. A.
Provenienz und Pressearbeit: Warum gute Kommunikation wichtig ist – und wie sie gelingt

Sheila Heidt M. A.
„Faire und gerechte“ Lösungen bei Restitutionsbegehren



ZIELE
Die Teilnehmer*innen können nach erfolgreichem Abschluss des Moduls:
- unterschiedliche Herangehensweisen zur Ausstellungsarbeit in Bezug auf die Ergebnisse der Provenienzforschung wiedergeben
- faire und gerechte Lösungen (kritisch) beurteilen und begründen
- fachkundig und sensibilisiert für eine faire und gerechte Lösung argumentieren und dementsprechend Stellung beziehen
- die Ergebnisse der Provenienzrecherche (bzw. eines Restitutionsfalls) an Öffentlichkeit und Presse vermitteln
- Entziehungskontexte bzgl. Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten erläutern und berücksichtigen
- die spezifischen Bedingungen und Probleme von Provenienzrecherchen in kolonialen Kontexten, insbesondere bei menschlichen Überresten, benennen


METHODEN
Präsentation/ Vortrag (mit Praxisbeispielen), Gruppenarbeit (unter begleitender Anleitung), Training, Workshops

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