Jun.-Prof. Dr. Gesa Jeuthe

Jun.-Prof. Dr. Gesa Jeuthe hat Kunstgeschichte und Betriebswirtschaftslehre in Berlin studiert und promovierte 2008 über „Die Preisentwicklung der deutschen Moderne im nationalen und internationalen Kunstmarkt 1925 bis 1955“. Von 2008 bis 2010 hat sie ein wissenschaftliches Volontariat bei der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung am Institut für Museumsforschung und des Zentralarchivs der Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, absolviert. Anschließend überprüfte sie den Bestand der Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen nach NS-Raubkunst und betreute diese bis 2017als Provenienzforscherin. Zwischen 2013 und 2016 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Hamburg in einem Forschungsprojekt zum Kunsthandel im Nationalsozialismus tätig. Außerdem vertrat sie zwischen 2013 und 2014 den Arbeitskreis Provenienzforschung e. V. als deren Sprecherin. Seit August 2017 ist sie Juniorprofessorin für Provenienzforschung am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Strukturen und Akteure des Kunstmarktes der Moderne, die Aktion „Entartete Kunst“ und die Kunstpolitik im Nationalsozialismus sowie die Provenienzforschung nach NS-Raubkunst.

 

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Universität Hamburg, Kunstgeschichtliches Seminar