Prof. Dr. Bénédicte Savoy

Bénédicte Savoy wurde 2000 in Paris promoviert als Absolventin der Ecole Normale Supérieure mit einer Arbeit über Napoleons Kunstraub in Deutschland. Sie ist seit 2003 als Juniorprofessorin und seit 2009 als Professorin für Kunstgeschichte der Moderne am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik an der TU Berlin. Sie ist Mitglied vieler Gremien und wissenschaftlicher Beiräte und erhielt 2015 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft für hervorragende wissenschaftliche Leistungen in der Kunstgeschichte. 2013 wurde ihr der Ordre national du Mérite verliehen, 2015 der Prix du Rayonnement de la langue et de la littérature françaises von der Académie Française in Paris. Bénédicte Savoy ist seit 2016 Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Buchpublikationen u.a.: Arno Bertina, Mona Lisa in Bangulap. Die Fabel vom Weltmuseum, Berlin, Matthes und Seitz 2016 (Übersetzung und Nachwort); Tempel der Kunst. Die Geburt des öffentlichen Museums in Deutschland. 1701–1815 (Köln: Böhlau 2015, 2. Aufl.); Vom Faustkeil zur Handgranate. Filmpropaganda für die Berliner Museen. 1934-1939 (Köln/Weimar/Wien : Böhlau 2014); gemeinsam mit David Blankenstein (Hg.), Les frères Humboldt. L’Europe de l’Esprit. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung (Paris: De Monza/PSL 2014); Nofretete, eine deutsch-französische Affäre, 1913‑1931 (Köln/Weimar/Wien: Böhlau 2011); Kunstraub. Napoleons Konfiszierungen in Deutschland und die europäischen Folgen (Köln/Weimar/Wien: Böhlau 2010).

Mehr zu Bénédicte Savoy unter http://www.kuk.tu-berlin.de/menue/team/professuren/prof_dr_benedicte_savoy/

Prof. Dr. Bénédicte Savoy

Technische Universität Berlin - Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik